Zwischen den Welten​

Zwischen den Welten

armenisch-jüdischer Abend

Mit Werken von

Komitas, Sharon, Mansurian, Ben-Chaim, Narekatsi, Sayat-Nova

Ira Givol (Cello) Nare Karoyan (Klavier)

Zwischen den Welten

Einmal während der Chanukkah Woche war ich in einer Synagoge in Süddeutschland. Beim anschließenden Essen in der Gemeinde meinte ein junger Israeli zu mir, dass ich auch eine Kerze von der Chanukkiah anzünden soll. Ich erwiderte, dass ich keine Jüdin bin, woraufhin er meinte:
“Gott ist eins, zünde eine Kerze an!”.
In dieser kleinen Momentaufnahme ging meine unendliche Suche nach der Identität weiter: was haben wir gemeinsam? Was ist unser Ureigenes?
Die Musik mit ihrem gegenstandslosen Ausdruck kann sehr subtil Grenzen überwinden und die Gemeinsamkeiten zwischen den armenisch-jüdischen Kulturen zeigen. Und die sind viel mehr als gefüllte Weinblätter bei den Familienfesten!

 

Programm

Sephardisches Wiegenlied - „Nani, Nani“
Tigran Mansurian (*1939) - Sonate nr. 2 für Cello und Klavier

Komitas – V. Sargsyan - „Hoy Nazan“ Sephardisches Volkslied - „Una Matica de Ruda“

Israel Sharon (*1966) - „Gregoriana“ Sephardisches Volkslied - „Por que llorax blaca niña“

Israel Sharon (*1966) - „Desert Music“ Komitas - V. Sargsyan - „Kujn ara“

Paul Ben - Chaim (1897 – 1984) - Sephardisches Lied Sayat Nova – G. Arakelian - „Dun en glkhen imastun is“

Grigor Narekatsi (951-1003) - „Havun, Havun“